Chinesischer Außenminister Wang Yi auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Der chinesische Außenminister Wang Yi hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, die Vereinten Nationen zu stärken und den Multilateralismus zu fördern. Er betonte, dass die Welt am Scheideweg stehe und die Menschheit vor der Herausforderung stehe, künftigen Frieden und positive Entwicklungen zu sichern. China habe eine globale Initiative vorgestellt, um ein gerechteres internationales System zu entwickeln.
Rolle der Vereinten Nationen
Wang Yi erklärte, dass die UN trotz ihrer Unvollkommenheiten das beste internationale Instrument sei, um Frieden und Zusammenarbeit zu fördern. er warnte davor, dass ohne die UN die Welt zu einem System zurückkehren könnte, in dem „das Recht des Stärkeren“ dominiere. Internationale Zusammenarbeit sei notwendig, um Vertrauen wiederherzustellen und globale Probleme zu lösen. Unterschiede zwischen den Ländern sollten durch Dialog und Zusammenarbeit überwunden werden.
Unterschiedliche Ansichten mit den USA
Wang widersprach seinem US-Amtskollegen Marco Rubio, der die UN zuvor scharf kritisiert hatte. Rubio hatte erklärt, die UN habe „keine Rolle“ bei der Lösung von Konflikten gespielt und müsse umgebaut werden.
Zusammenarbeit mit Europa
Wang Yi betonte die lange Tradition der Zusammenarbeit zwischen China und Europa. Beide sollten gemeinsam an einer „multipolaren und friedlichen Welt“ arbeiten. Er warnte vor einer weiteren Teilung der Welt und forderte alle Länder auf, zusammenzuarbeiten, um eine „positive Zukunft“ zu gestalten.











