Wadephul von Laserangriff Chinas „mehr als irritiert“

Wang Yi und Johann Wadephul (Archiv)
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Wadephul (CDU) zeigt sich nach chinesischem Laserangriff auf Bundeswehr-Flugzeug "mehr als irritiert" und fordert Aufklärung

Reaktion auf Laserangriff auf Bundeswehr-Flugzeug

Außenminister Johann wadephul (CDU) hat sich nach dem chinesischen Laserangriff auf ein Bundeswehr-Flugzeug deutlich geäußert und die chinesische Regierung zur Aufklärung des Vorfalls aufgefordert. „Ich bin mehr als irritiert über diesen Vorfall“, sagte Wadephul dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Eine solche störung deutscher Luftfahrzeuge sowie jede andere anlasslose Gefährdung von Einheiten sei nicht akzeptabel. Dies sei dem ins Auswärtige Amt einbestellten chinesischen Botschafter klar und deutlich mitgeteilt worden. „China wird sich dazu zu erklären haben“, so Wadephul.

Auswirkungen auf die deutsch-chinesischen Beziehungen

Wadephul betonte, dass der Vorfall das potenzial habe, die Beziehungen zwischen Deutschland und China zu belasten. Deutschland sei bereit, mit China auf Augenhöhe partnerschaftlich umzugehen und das Miteinander zu suchen. Regelwidriges Verhalten Chinas und Handlungen gegen die regelbasierte Ordnung werde man jedoch klar zurückweisen. China müsse wissen, dass Deutschland gemeinsam mit den Partnern in der Europäischen Union den internationalen Rechtsrahmen und den Wirtschaftsraum der EU selbstbewusst verteidigen werde.


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