Sepp Müller sieht Chancen für Kernkraft-Comeback
Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sepp Müller, sieht Potenzial für eine Rückkehr der Kernkraft in Deutschland. Müller äußerte sich positiv zu den jüngsten Aussagen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Diese hatte die Abkehr von der Kernkraft als „strategischen Fehler“ bezeichnet.
Kernkraft und Kernfusion als Zukunftsoptionen
Müller betonte, dass die Kernkraft Zukunft habe, wenn es gelinge, kleine und sichere Reaktoren zu entwickeln, die günstigen Strom produzieren. Zudem müsse Deutschland auch auf Kernfusion setzen. „Kernfusion wird für Deutschland eine wichtige Energiequelle werden. Die Bundesregierung tut alles, um hier voranzukommen“, sagte Müller.
unterstützung aus der Industrie
Auch in der Industrie gibt es Unterstützung für ein Kernkraft-Comeback. Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands gesamtmetall, betonte die Notwendigkeit niedriger Strompreise und verlässlicher Energie für den Standort Deutschland. „Nur ein höheres Energieangebot kann dauerhaft niedrigere Energiepreise garantieren.Dafür kann auch die Kernkraft einen wichtigen Beitrag leisten“, sagte Zander. Deutschland müsse sich vorurteilsfrei mit dem Thema beschäftigen.











