Türkische Gemeinde kritisiert Zulassungsstopp für Integrationskurse

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Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, kritisiert den vom Bamf angekündigten Zulassungsstopp für Integrationskurse

Kritik am zulassungsstopp für Integrationskurse

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, hat den vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) angekündigten Zulassungsstopp für Integrationskurse scharf kritisiert.

Aussagen von Gökay Sofuoglu

Sofuoglu äußerte gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, dass ein einseitiger Zulassungsstopp die Instrumente untergrabe, die Menschen zur Teilhabe am Arbeitsmarkt und an der Gesellschaft befähigen. Er betonte: „Sprache ist Teilhabe – das ist ein starkes und sachliches Argument für solche Kurse. Deshalb halte ich die Kürzungen für falsch.“ Zudem forderte Sofuoglu eine vorausschauende Politik, die das Integrationsnetzwerk nicht durch kurzsichtige Haushaltssperren gefährdet.

Hintergrund der entscheidung

Das Bamf hatte den Trägern von Integrationskursen mitgeteilt, dass „bis auf Weiteres“ keine Teilnehmer mehr zugelassen werden, für die der Kurs nicht verpflichtend ist. Betroffen sind Asylbewerber im Verfahren, Geduldete, Migranten aus der EU sowie Flüchtlinge aus der ukraine. Die Beschränkung wird mit den Kosten für die Kurse begründet.


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