SPD kritisiert schärfere Regeln für medizinisches Cannabis

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Die SPD kritisiert die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), Cannabis-Rezepte ohne direkten Arztkontakt zu verbieten

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SPD übt Kritik an Plänen von Gesundheitsministerin ⁣Warken zu Cannabis-Rezepten

Die SPD kritisiert die​ Pläne von ​Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), Cannabis-Rezepte ‍ohne direkten Arztkontakt⁤ künftig zu verbieten. Der Vorschlag greife in die Berufsfreiheit von Ärzten und‍ in die Handlungsfreiheit von Patienten ein,sagte Carmen Wegge,rechtspolitische Sprecherin der ​SPD,dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Außerdem benachteilige das geplante Versandverbot Anbieter aus ⁣dem EU-Ausland erheblich und verletze damit die Dienstleistungsfreiheit und den freien Warenverkehr.

Geplante Einschränkungen bei ‍medizinischem ‍Cannabis

Ende der Bestellung‍ über Online-Apotheken

Nach den Plänen⁢ von Nina ⁢Warken‍ soll es künftig nicht mehr ⁢möglich sein, medizinisches ‍Cannabis über‍ Online-Apotheken zu bestellen. Ein Rezept soll ​nur noch⁤ nach persönlichem kontakt mit einem Arzt ⁤ausgestellt werden.

Ausschluss von Videosprechstunden

Im Unterschied ‌zur derzeitigen​ Regelung sollen Rezepte für medizinisches Cannabis nicht mehr über Videosprechstunden vergeben werden können. Die Ausstellung wäre damit an eine ⁣unmittelbare ärztliche Konsultation ⁤vor Ort gebunden.

Forderungen der SPD und⁤ weitere⁣ Gesetzespläne

SPD-Politikerin Carmen Wegge fordert eine ⁤„verfassungskonforme, europarechtskonforme Lösung, die Versorgungssicherheit, Gleichbehandlung und digitale Zugänglichkeit gewährleistet“. Im Bundestag werden dazu weitere​ Diskussionen zwischen Union und SPD erwartet. Warken plant, das entsprechende Gesetz noch in diesem Jahr zu verabschieden.

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