SoVD unterstützt Reformvorschläge der Sozialstaatskommission
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat sich positiv zu den Reformvorschlägen der Sozialstaatskommission geäußert. Laut der Vorstandsvorsitzenden Michaela Engelmeier sind viele Punkte im Kommissionsbericht unterstützenswert, insbesondere die Grundtendenz. „Der Sozialstaat muss zwar einfacher werden, aber das Schutzniveau darf nicht herabgesetzt werden“, sagte Engelmeier der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Vereinfachung der Leistungen
Die Reformvorschläge sehen vor, dass Leistungen wie wohngeld und Kinderzuschlag künftig aus einer Hand kommen sollen, um den Antragsprozess zu vereinfachen. Engelmeier betonte, dass es wichtig sei, mit mehr Effizienz in der Verwaltung Geld zu sparen.
Keine Leistungskürzungen
Leistungskürzungen lehnt der SoVD entschieden ab. „An den menschen darf nicht gespart werden“, so engelmeier. Sie betonte die Bedeutung von mehr Digitalisierung,vereinfachten und gebündelten Auszahlungen sowie den richtigen Arbeitsanreizen als „gute Kombination“.
Umsetzung der Reformen
Engelmeier geht davon aus, dass die Umsetzung der Reformen Jahre dauern wird. Daher sei es wichtig, schnellstmöglich mit der Umsetzung zu beginnen.











