Bundeswirtschaftsministerin gegen Erhöhung der Erbschaftsteuer
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat Forderungen nach einer Erhöhung der Erbschaftsteuer abgelehnt. „Eine Erhöhung der Erbschaftsteuer wäre schädlich für unser Land.Wir würden damit vor allem Familienunternehmen treffen – die stabilste Säule unserer Wirtschaft“, sagte Reiche dem Nachrichtenmagazin Focus. Sie betonte, dass es falsch sei, Leistungsträger unter Generalverdacht zu stellen. Die Ministerin erklärte,dass man das Urteil des Bundesverfassungsgerichts abwarten und nur verfassungsrechtlich gebotene Änderungen vornehmen werde.
Schutz von Familienunternehmen
Reiche hob hervor, dass Gerechtigkeit auch bedeute, diejenigen zu schützen, die Verantwortung tragen und mit ihrem persönlichen Vermögen haften. Dazu zählte sie insbesondere Familienunternehmer.
Reformpaket und Zukunftsvision
Die bundeswirtschaftsministerin betonte, dass das von der Bundesregierung geplante Reformpaket das „Aufstiegsversprechen wieder einlösen“ müsse. Sie forderte ein gemeinsames ziel und eine übergreifende Erzählung. reiche äußerte den Wunsch, dass Deutschland bis 2030 wieder wettbewerbsfähig wird und wächst. Dazu seien bezahlbare Energie, stabile Sozialsysteme, ein attraktives Steuersystem und ein digitaler Staat notwendig. Unternehmertum solle wieder Freude bereiten. Wenn diese Perspektive glaubwürdig vermittelt werde, seien die Menschen bereit, vorübergehend Belastungen in Kauf zu nehmen.



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