Polenz sieht Signal an Konkurrenten
Ruprecht polenz, ehemaliger CDU-Generalsekretär, interpretiert die Ankündigung von Kanzler Friedrich Merz, länger im Amt bleiben zu wollen, als klares Signal an mögliche Konkurrenten. Polenz äußerte sich in der „Rheinischen Post“ und betonte, dass nun nicht die Zeit für ein „Schaulaufen von Kronprinzen“ sei.
Stabile Regierung gefordert
Polenz erklärte, dass es innerhalb der Union Gerede gebe und es daher richtig sei, sich vor dem CDU-Parteitag zu positionieren. Angesichts außenpolitischer Bedrohungen sei eine stabile Regierung notwendig. Spekulationen über die Zeit nach der nächsten Bundestagswahl in drei Jahren seien fehl am Platz, so Polenz. Merz wolle solche Spekulationen im Keim ersticken.
merz‘ Ankündigung in Trier
Friedrich Merz, 70, hatte am Mittwochabend bei einer Wahlveranstaltung in Trier erklärt, dass er plane, „das eine längere Zeit zu machen“. Er verwies darauf, dass sein Vater im Januar 102 Jahre alt geworden sei.










