Bundeskanzler merz für Freihandelsabkommen mit Afrika
bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich am Dienstag für ein Freihandelsabkommen mit der Afrikanischen Union ausgesprochen. Die Europäische Union sei der wichtigste Handelspartner und Investor in Afrika mit einem Handelsvolumen von 350 Milliarden Euro. Eine afrikanische Freiheitszone sei entscheidend, um diesen Handel weiter auszubauen, erklärte Merz beim Besuch von Mahamud Ali Jussuf, dem Vorsitzenden der Kommission der Afrikanischen Union, in Berlin.
Geopolitische Perspektiven
Merz betonte die Notwendigkeit eines umfassenden Freihandelsabkommens zwischen der Afrikanischen und der Europäischen Union. Die aktuellen geopolitischen Krisen zeigten, dass Diversifizierung der Schlüssel sei, um Abhängigkeiten auf beiden Seiten des Mittelmeeres zu reduzieren.
Reform der internationalen Ordnung
Merz sprach sich zudem für eine Reform der internationalen Ordnung aus. Afrikas Stimme in den Vereinten Nationen müsse präsenter werden. Deutschland unterstütze den Wunsch nach zwei ständigen afrikanischen Sitzen im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.
Dank und Engagement der Afrikanischen Union
Mahamud Ali jussuf dankte deutschland für die Unterstützung in Friedens- und Entwicklungsfragen der Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union. In herausfordernden Zeiten und angesichts der Wirtschaftskrise verlasse sich die Afrikanische Union auf Deutschland. Jussuf kündigte an, dass sich die Afrikanische Union in aktuellen Konflikten für Frieden einsetzen werde. Die Union werde stets im Zentrum der Vermittlungsversuche stehen und sich aktiv einbringen.



Schreibe einen Kommentar