Merz lobt Kroatiens Rolle bei EU-Erweiterungsdebatte

Friedrich Merz und Andrej Plenkovic am 10.12.2025

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) betont Kroatiens Verantwortung bei den EU-Erweiterungsverhandlungen

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Merz betont Rolle‌ Kroatiens bei EU-Erweiterung

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht in den ‌laufenden Verhandlungen über eine Erweiterung der Europäischen Union eine wichtige Rolle für ⁢Kroatien. Nach‌ einem Treffen mit dem ‍kroatischen Ministerpräsidenten Andrej Plenkovic im Kanzleramt hob Merz ​am Mittwoch die⁣ Bedeutung des Landes⁤ für den Erweiterungsprozess‍ hervor.

Kroatien und seine Verantwortung in der Region

Merz erklärte, Kroatien trage allein aufgrund‌ seiner geopolitischen und geografischen Nähe eine große Verantwortung und ⁣nehme diese Verantwortung in sehr verantwortungsvoller‍ weise wahr.​ Dies habe auch mit der historischen Verbundenheit ‌Kroatiens mit der gesamten Region zu tun.

der Kanzler ⁣zeigte sich nach ⁢eigenen Worten dankbar für das Engagement ​der Regierung ‌in Zagreb. Andrej Plenkovic setze sich mit seinem Land aktiv ⁢für die Interessen der ‍Region ein.

Beitrittsperspektive und Bedingungen für⁢ Kandidaten

Merz betonte, Deutschland und Kroatien seien sich ⁣einig, dass es vonseiten der⁣ Europäischen Union eine Beitrittsperspektive geben müsse.Auf mühsame⁤ Reformen in den Beitrittskandidatenländern ​müssten Fortschritte im Beitrittsprozess folgen. Zugleich‍ müssten alle notwendigen Bedingungen von jedem Kandidaten einzeln erfüllt ‌werden.

Montenegro als⁤ weit fortgeschrittener Kandidat

Mit Blick auf Montenegro sagte Merz, dieses sei wohl der am ‍weitesten fortgeschrittene Kandidat⁤ im Erweiterungsprozess. Mit dem Land könne ⁣nun der nächste Schritt gegangen‌ werden.Er‌ sprach sich dafür ⁤aus, zeitnah mit der Arbeit an einem Beitrittsvertrag zu‍ beginnen.

Schwerpunkte des Treffens‍ im Kanzleramt

im zentrum des Treffens im Kanzleramt standen nach ⁣Angaben der Bundesregierung ‍die ​bilaterale Zusammenarbeit zwischen Deutschland ‌und Kroatien‍ sowie europapolitische ⁤Themen im Vorfeld⁤ des ‍Europäischen Rates am 18. und 19. Dezember. Zudem wurden außen- und sicherheitspolitische Fragen erörtert.

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