Merz bevorzugt nüchterne Zusammenarbeit statt Euphorie

Friedrich Merz zum ersten Mal im Kanzlerbüro am 06.05.2025
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CDU-Chef Merz setzt auf nüchterne Zusammenarbeit statt Euphorie und fordert Effizienz sowie pragmatische Lösungen in der schwarz-roten Koalition

bundeskanzler Friedrich Merz sieht schwierigen Koalitionsstart positiv

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bewertet den schwierigen Beginn der schwarz-roten Koalition nicht als Nachteil für die zukünftige Regierungsarbeit. In einem Interview mit RTL betonte Merz am Dienstag, bewusst auf unnötigen Pomp und überflüssige Inszenierungen verzichten zu wollen.„Ich möchte, dass wir einfach jetzt mal ohne Pomp und ohne überflüssigen Chichi regieren. Dass wir gut arbeiten. Deswegen sagen wir auch ‚Verantwortung für Deutschland‘. Wir sind nüchtern an der Arbeit, und das erwarten die Wählerinnen und Wähler in ihrer Mehrheit von uns“, erklärte Merz.

Realistische Erwartungen als Chance für die Regierungsarbeit

Weiter führte der Bundeskanzler aus, dass ihm der aktuelle, eher zurückhaltende Beginn lieber sei als der Start der vorherigen Regierung, die zunächst von hoher Zustimmung begleitet wurde. „Mir ist das viel lieber als der Start der letzten Regierung auf einem sehr hohen Zustimmungsniveau. Da wurde die Stimmung immer schlechter. Ich glaube, dass wir jetzt eine realistische Einschätzung bei den Wählerinnen und Wählern sehen. Die sind skeptisch, ob uns das gelingt“, sagte Merz. Gleichzeitig richtete er eine klare Botschaft an seine Regierungsmitglieder: „Ich sage den Kollegen, die heute mit mir zusammen in diese Bundesregierung eingetreten sind, die heute vereidigt worden sind: Wir müssen jetzt liefern.“

Weiterführender Kontext

Friedrich Merz hat kürzlich das Amt des Bundeskanzlers übernommen und führt eine schwarz-rote Koalition an. Die neue Bundesregierung steht vor zahlreichen Herausforderungen und sieht sich aktuell mit kritischen Stimmen aus der Bevölkerung konfrontiert. Merz betont daher die Bedeutung einer pragmatischen und sachorientierten Regierungsarbeit, um langfristig das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler zu stärken.


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