Linke warnt vor Streichung der Studienjahre bei Renten-Anrechnung

Studenten in einer Bibliothek (Archiv)
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Die Linke kritisiert den Vorschlag von Unionsfraktionschef Jens Spahn, Studienzeiten nicht mehr auf die Rente anzurechnen

Kritik an Spahns Rentenvorschlag

Die Linke ⁤hat den Vorschlag von⁤ Unionsfraktionschef‍ Jens Spahn, Studienzeiten nicht mehr auf die spätere Rente anzurechnen, scharf‍ kritisiert. „Studieren darf nicht zur Rentenfalle ⁣werden“, sagte Linken-Chefin Ines Schwerdtner ‍der ⁣“Rheinischen Post“.

Warnung vor ⁣Altersarmut

Schwerdtner warnte, dass Spahns​ Vorschlag die künftige Altersarmut verschärfen könnte. Sie betonte die Notwendigkeit, die gesetzliche Rente zu stabilisieren und die⁤ Finanzierung gerecht zu verteilen. „Ein langes Arbeitsleben darf nicht in Armut enden ⁣und ⁤Ausbildungsjahre sind keine verlorene Zeit, sondern Investitionen in unsere ⁣gemeinsame Zukunft“, so Schwerdtner.

Spahns Vorschlag im Detail

Jens spahn hatte angeregt, die​ Studienzeit künftig nicht mehr als versicherungszeit‌ bei der Rentenversicherung anzurechnen. Dies würde es ‌für ⁣Akademiker schwieriger machen, die für den Bezug der Altersrente vorgeschriebenen 35 ⁤Versicherungsjahre zu erreichen.


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