Linken-Chef van Aken fordert Verbot von Zwangsräumungen im Winter
Angesichts frostiger Temperaturen hat sich der Vorsitzende der Linken, Jan van Aken, für ein Verbot von Zwangsräumungen in den Wintermonaten ausgesprochen. Zwischen November und April sollten solche Maßnahmen generell untersagt werden,sagte van Aken der „Rheinischen Post“ (Mittwoch).
Im Jahr 2024 wurden nach seinen Angaben mehr als 32.000 Wohnungen zwangsgeräumt. Das waren mehr als in den beiden Jahren zuvor.
Forderung nach Grundrecht auf Strom
Minimalversorgung bei Zahlungsschwierigkeiten
Van Aken sprach sich zudem für ein Grundrecht auf Strom aus. Eine Minimalmenge an strom müsse jedem Menschen zustehen. Wenn jemand zeitweise keinen Strom bezahlen könne, solle er zumindest noch ein minimum erhalten, das etwa für Licht und einen Kühlschrank reiche, sagte er.
Strom müsse „ein Grundrecht sein, das man ab einem gewissen Punkt nicht beschneiden darf“. Im Jahr 2024 war die Zahl der Stromsperrungen laut Bundesnetzagentur um rund 20 Prozent auf 245.000 Fälle angestiegen, unter anderem wegen höherer Energiepreise.










