Lang schließt künftige Spitzenkandidatur nicht aus

Ricarda Lang (Archiv)
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Die ehemalige Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Ricarda Lang, schließt eine Rückkehr in ein Spitzenamt nicht aus. "Ich kann mir das durchaus vorstellen - aber erst, wenn ich das nötige Gefühl von Stabilität habe, die Sicherheit, dass ich mich nicht wieder selbst verliere.

Ricarda Lang offen für Rückkehr in Spitzenamt

Die ehemalige Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Ricarda Lang, hält sich die Möglichkeit offen, in ein Spitzenamt ihrer Partei zurückzukehren. „Ich kann mir das durchaus vorstellen – aber erst, wenn ich das nötige Gefühl von Stabilität habe, die Sicherheit, dass ich mich nicht wieder selbst verliere“, sagte Lang der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz).

Politische Zukunftspläne

Die 32-jährige Bundestagsabgeordnete, die im November 2024 nach Kritik am Kurs der Grünen als Vorsitzende zurückgetreten war, betonte, sie habe „noch ganz viele Visionen“ und sei „noch nicht fertig“ mit der Politik. Den Traum vom Amt als Bundeskanzlerin habe sie jedoch nie gehabt. „gerade bin ich sehr glücklich, wo ich jetzt bin“, fügte sie hinzu.

Kritik an Diskussionen über Spitzenpersonal

Lang kritisierte,dass in Berlin bereits Jahre vor Wahlen über Spitzenpersonal diskutiert werde. Sie beschrieb die Zeit nach ihrem Rücktritt als eine „Form der Befreiung“ von inneren Mauern und Erwartungshaltungen, denen sie als Parteichefin ausgesetzt gewesen sei. Den Gedanken, ihren politischen Zenit bereits überschritten zu haben, wies sie entschieden zurück.


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