Kevin Kühnerts Rücktritt als SPD-Generalsekretär
Kevin Kühnert,ehemaliger Generalsekretär der SPD,hat vor seinem Rücktritt mit seinem Amt gehadert. In einem Interview mit dem „Spiegel“ äußerte Kühnert, dass die Gremien-Montage für ihn besonders belastend waren. Während der Sitzungswochen des Bundestags habe sich sein Kalender automatisch gefüllt, und er habe sich abends oft gefragt, was er tatsächlich bewirkt habe.
Herausforderungen im Amt
Kühnert betonte, dass der Kommunikationsdruck ihm zugesetzt habe. Ein Generalsekretär sei ein Generalist, was in guten Zeiten bedeute, dass er sich zu allem äußern könne. Die Kehrseite sei jedoch, dass er zu allem etwas sagen müsse. Während seiner rund dreijährigen Amtszeit unter der Ampelregierung von Olaf Scholz habe er sich oft wie eine „flipperkugel der Entwicklung“ gefühlt. Er habe gehört, dass er nicht mehr bissig genug sei, was er selbst bestätigte.
Neuanfang und aktuelle Tätigkeiten
Im Herbst 2024 verkündete Kühnert überraschend seinen Rücktritt. Nach einer längeren Auszeit ist er nun in verschiedenen Rollen aktiv. Er schreibt eine Kolumne für den „Rolling Stone“, ist Mitglied der Rentenkommission des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Gastgeber des Berliner Talk-Formats „Missverstehen Sie mich richtig“ und arbeitet als Lobbyist für die Bürgerbewegung „Finanzwende“. eine Rückkehr in ein politisches Amt schließt Kühnert nicht aus.











