Grüne fordern Kehrtwende in der Klimapolitik
die Grünen haben die Bundesregierung angesichts der neuen deutschen Klimabilanz zu einer radikalen Kehrtwende in der Klimapolitik aufgerufen. Grünen-Fraktionsvize Julia Verlinden warnte vor möglichen EU-Strafzahlungen in Milliardenhöhe, falls die Klimaziele für 2030 und 2040 verfehlt würden. Verlinden betonte, dass das neue klimaschutzprogramm, das die Bundesregierung in den nächsten zehn Tagen vorlegen muss, entscheidend sei.
Kritik an aktueller Klimapolitik
Verlinden kritisierte die schwarz-rote Klimapolitik scharf. Sie bemängelte das geplante Netzpaket und den Stopp der Solardachvergütung. Diese Maßnahmen würden den Ausbau der Erneuerbaren Energien ausbremsen.Auch das neue Heizungsgesetz könnte die Klimaschutzlücke im Gebäudesektor vergrößern. Verlinden forderte eine Kehrtwende in der Verkehrspolitik und Investitionen in klimafreundliche Mobilität.
Fridays for Future erhebt Vorwürfe
Fridays for Future wirft der Bundesregierung „klimapolitische sabotage“ vor. Sprecherin Carla Reemtsma kritisierte, dass die regierung die Klimaziele für 2025 nur zufällig eingehalten habe und die Ziele für 2030 verfehlen werde.Sie forderte einen Plan für den Ausstieg aus Öl und Gas und warnte vor den Gefahren der Abhängigkeit von fossilen Energien. Reemtsma betonte die Notwendigkeit eines konsequenten Klimaschutzes, um die Klimaziele zu erreichen.











