Unterstützung für Katherina Reiche im Koalitionsstreit
Der Bundesvorsitzende der Jungen union, Johannes Winkel (CDU), hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) im Koalitionsstreit den Rücken gestärkt.Der Konflikt besteht mit Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).
Stellungnahme von Johannes Winkel
„Katherina Reiche ist die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft in der Bundesregierung, sie hat in ihrem Kurs jede Unterstützung verdient“, sagte Winkel der „Bild-Zeitung“. er kritisierte die Vorschläge von Lars Klingbeil zur Einführung einer Übergewinnsteuer. Winkel stellte infrage, wie Klingbeil den unterschied zwischen einem zulässigen Gewinn und einem zu sanktionierenden Übergewinn definieren wolle. Zudem fragte er, für welche Branchen eine solche Steuer gelten solle und ob klingbeil auch Überverluste durch staatliches Steuergeld ausgleichen wolle.
Kritik an Lars Klingbeil
Winkel bezeichnete Klingbeils Vorschläge als „ordnungspolitisches Harakiri“. Er betonte, dass Klingbeil öffentliche Kritik für die Zweckentfremdung des Sondervermögens verdient habe, nicht Katherina Reiche.



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