Grüne unterstützen Verschärfung des Abgeordnetengesetzes

Bundestagssitzung (Archiv)

Die Grünen unterstützen die Forderung von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) nach einer Verschärfung des Abgeordnetengesetzes, um extremistische Abgeordnetenmitarbeiter von staatlicher Finanzierung auszuschließen. Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz sagte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland", es sei richtig und konsequent, dass Personen, die wissentlich und willentlich an der Beseitigung der parlamentarischen Demokratie arbeiten, dafür keine öffentlichen Mittel erhalten

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Die Grünen unterstützen die Forderung von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) nach einer Verschärfung des Abgeordnetengesetzes, um extremistische Abgeordnetenmitarbeiter von staatlicher Finanzierung auszuschließen.

Unterstützung für Verschärfung des Abgeordnetengesetzes

Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz erklärte gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk deutschland“ (RND), es sei aus Sicht seiner Partei richtig und konsequent, dass Personen, die wissentlich und willentlich an der Beseitigung der parlamentarischen Demokratie arbeiteten, dafür nicht auch noch öffentliche Mittel erhielten.Von notz betonte, die Grünen stünden einer Diskussion über eine Verbesserung des Abgeordnetengesetzes offen gegenüber. Er ist auch stellvertretender Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums für die Geheimdienste.

Vorschlag von Bundestagspräsidentin Klöckner

Beschäftigungsverbot für bestimmte mitarbeiter

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat in einem Schreiben an die Fraktionsspitzen ein Beschäftigungsverbot für Abgeordnetenmitarbeiter angeregt, die bei der Zuverlässigkeitsprüfung für einen Bundestags-Hausausweis durchfallen. Diese Mitarbeiter sollten nach ihrem Vorschlag nicht mehr aus staatlichen Mitteln finanziert werden.

Über das Schreiben Klöckners berichteten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.

Weitere Maßnahmen zum Schutz des Parlaments

Von Notz forderte im Gespräch mit dem RND weitere Schritte zur Erhöhung der Resilienz des Parlaments, das er als „Herzkammer unserer Demokratie“ bezeichnete.

Er erklärte, insbesondere die Unionsfraktion im Bundestag sei in der Pflicht, bisherige Blockaden aufzugeben, etwa im Bereich der Bundestagspolizei.

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