Alexander Gauland verteidigt AfD gegen vorwürfe
Alexander Gauland, Ehrenvorsitzender und Mitgründer der AfD, hat seine Partei gegen Vorwürfe der Vetternwirtschaft verteidigt. „Wir haben es sehr schwer, loyale Mitarbeiter zu bekommen“, sagte Gauland dem Nachrichtenmagazin Focus. Die ausgrenzung der AfD habe dazu geführt,dass Parteimitglieder Schwierigkeiten hätten,außerhalb der Politik einen Beruf zu ergreifen. Dies müsse bedacht werden, bevor ein „Verdammungsurteil“ gefällt werde.
Warnung vor Rufschaden
der 85-Jährige warnte jedoch vor der Gefahr eines Rufschadens durch Vetternwirtschaft. Eine Partei könne daran scheitern, so Gauland.Er wisse nicht, was größer sei: der Frust über diese Fehler oder der Frust über das Politikversagen anderer Parteien.
Zusammenarbeit mit der CDU
Gauland sprach sich zudem für eine Zusammenarbeit mit der CDU aus. „Wir müssen auf Kurs bleiben“,sagte er.Er sei dagegen, die CDU zu zerstören, wie manche in der AfD es vorhätten. Stattdessen wolle er einen bürgerlichen Block schaffen, was erst möglich sei, wenn die CDU bei den Wählern scheitere und neue Wege gehen müsse.











