Deutschland und Niederlande beschleunigen Rückführungen
Deutschland und die Niederlande haben sich darauf verständigt, die Rückführungen von abgelehnten Asylbewerbern zu beschleunigen. Dies teilte das Bundesinnenministerium mit. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und der niederländische Minister für Migration und Asyl,Bart van den Brink,trafen sich am Donnerstag in Berlin,um die Zusammenarbeit zu besprechen.
Europäischer Asyl- und Migrationspakt
Im Mittelpunkt der gespräche stand die zügige Umsetzung des europäischen Asyl- und Migrationspakts. Eine zentrale Rolle sollen dabei sogenannte „Return Hubs“ spielen, die die Rückkehr von abgelehnten Asylbewerbern effizienter organisieren sollen. Deutschland und die Niederlande wollen bei der Ansprache von Drittstaaten und der diplomatischen Umsetzung eng zusammenarbeiten.
Vertiefte sicherheitspolitische Zusammenarbeit
Auch die sicherheitspolitische Zusammenarbeit soll vertieft werden. Spezialeinheiten beider Länder sollen enger kooperieren. Die Behörden entlang der Grenze, von Aachen und Maastricht bis zur Nordsee, sollen künftig rund um die Uhr Informationen austauschen können.
Aussagen von Alexander Dobrindt
„Deutschland und die Niederlande gehen bei der Migrationspolitik gemeinsam voran“,sagte Dobrindt. „Klar ist: Wir wollen weniger irreguläre Migration und deutlich mehr Rückführungen.“ Er betonte die Bedeutung klarer Regeln und neuer Instrumente wie der „Return Hubs“,um Rückkehr konsequenter zu gestalten. „Gleichzeitig machen wir unsere Länder sicherer. Wir arbeiten enger zusammen, tauschen Informationen schneller aus und stärken die Zusammenarbeit unserer Polizeibehörden über die Grenze hinweg.“










