CSU-Landesgruppenchef zweifelt an Parität im Wahlrecht

Bundestagssitzung (Archiv)
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CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann lehnt SPD-Forderungen nach einer Wahlrechtsreform zur Geschlechterparität im Bundestag ab

CSU lehnt SPD-Forderung nach Geschlechterparität ab

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hat Forderungen‌ der SPD nach einer‌ Reform des‌ Wahlrechts zur Herstellung‍ von Geschlechterparität im Bundestag abgelehnt. „Ich bezweifle, dass Parität verfassungsrechtlich⁤ realisierbar ist“, sagte Hoffmann den Zeitungen ⁣der Mediengruppe Bayern. Selbst eine Verankerung im Grundgesetz stelle einen ‌zu hohen Eingriff ​in ​die Organisationsfreiheit der parteien und die Wahlfreiheit der⁣ Bürger ​dar.

Position der CSU

Hoffmann, mitglied der Wahlrechtskommission der Koalition, sieht⁢ keine Mehrheit ‌für eine Grundgesetzänderung, da dafür Stimmen von AfD⁤ und Linken nötig wären. Er fordert⁢ die SPD auf, ‍sich auf bestehende Vorhaben zu konzentrieren. „Wir sollten uns⁣ auf das⁢ konzentrieren, was wir den Menschen versprochen⁢ haben und⁢ was im ⁤Koalitionsvertrag vereinbart ist: Wir wollen⁢ das verkorkste Ampel-Wahlrecht abschaffen.​ Kandidaten,⁢ die in ihrem Wahlkreis gewonnen haben,⁢ müssen auch sicher in den Bundestag⁤ einziehen. Alles andere ist für den ‍Wähler ⁢nicht nachvollziehbar.“

Reaktion der SPD

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, ​Johannes⁢ Fechner, ⁤bekräftigte⁣ den⁢ Wunsch der SPD nach mehr​ Frauen im​ Bundestag.“Uns als SPD ist wichtig, dass es mehr Frauen im Bundestag gibt, jeder Wahlkreis vertreten ist und ⁤der Bundestag nicht größer werden sollte“,‍ sagte Fechner, ebenfalls Mitglied der wahlrechtskommission, der Mediengruppe Bayern.


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