Chefin von Bundessozialgericht erwartet späteren Renteneintritt

Älteres Paar (Archiv)

Die Präsidentin des Bundessozialgerichts, Christine Fuchsloch, hält ein späteres Renteneintrittsalter für erforderlich

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Präsidentin des Bundessozialgerichts erwartet späteren Renteneintritt

Notwendigkeit für höheres Renteneintrittsalter

Die Präsidentin des Bundessozialgerichts, Christine Fuchsloch, hält eine Anhebung des Renteneintrittsalters für erforderlich. in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ erklärte Fuchsloch, dass das Renteneintrittsalter künftig über 67 Jahre hinaus steigen müsse. Das Umlageverfahren bezeichnete sie grundsätzlich als solides und bewährtes Prinzip, wies jedoch auf die Herausforderungen durch den demographischen Wandel hin.

Perspektiven nach 2031

Fuchsloch betonte, dass der aktuelle Status Quo beim Renteneintrittsalter im koalitionsvertrag lediglich bis 2031 festgelegt sei. Die weitere Entwicklung werde von verschiedenen Faktoren abhängen,darunter Zuwanderung und Wertschöpfung. Sie erklärte, es müsse auch über andere Anpassungsmechanismen nachgedacht werden. So sei beispielsweise zu prüfen, ob die Renten weiterhin an die Lohnentwicklung gekoppelt bleiben oder ein Inflationsausgleich ausreiche.

Diskussion um Bürgergeld

Zum Thema Bürgergeld sprach sich Fuchsloch für mehr Sachlichkeit in der öffentlichen Debatte aus.sie betonte, dass Reformen in den sozialen sicherungssystemen in einigen Bereichen notwendig seien, warnte jedoch vor übertriebener Hysterie. Eine Katastrophe stehe nicht bevor.

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