SPD und CDU in Brandenburg beschließen Koalitionsverhandlungen
Nach dem Bruch der Koalition mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat der SPD-Landesvorstand in Brandenburg den Weg für offizielle Koalitionsverhandlungen mit der CDU freigemacht.Ein entsprechender Beschluss fiel am Freitagabend zugleich im CDU-Landesvorstand.
Beginn der Verhandlungen und Verhandlungsteam
Nach Angaben aus Parteikreisen wurde beschlossen, ab der kommenden Woche mit den Gesprächen zu beginnen. Beide parteien einigten sich zugleich auf die Zusammensetzung eines Verhandlungsteams.
Äußerungen der SPD
SPD-Generalsekretär Kurt fischer erklärte, nach den ersten guten und produktiven Gesprächen mit der CDU Brandenburg in dieser Woche sei dieser Schritt folgerichtig. SPD und CDU verbinde der gemeinsame Wille,Brandenburg nach vorne zu bringen und die großen Herausforderungen für das Bundesland ambitioniert anzugehen. In diesem Sinne solle in den kommenden wochen ein Koalitionsvertrag als Grundlage der zukünftigen Zusammenarbeit erarbeitet werden.
Äußerungen der CDU
Der CDU-Landesvorsitzende Jan Redmann betonte, der Auftrag sei klar: Vertrauen zurückzugewinnen durch gute Arbeit. Eine neue Koalition habe nur dann Berechtigung, wenn sie erfolgreich für Brandenburg arbeite. Es könne dabei nicht um partikulare Interessen einzelner Parteien gehen.


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