Bisher 13 Ordnungsrufe in der aktuellen Legislaturperiode

AfD-Bundestagsfraktion (Archiv)
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In der laufenden Legislaturperiode gab es bis zum 11. Juli 2025 insgesamt 13 Ordnungsrufe im Parlament

Ordnungsrufe im Bundestag während der aktuellen legislaturperiode

Bis zum letzten Sitzungstag vor der Sommerpause am 11.Juli 2025 wurden in der laufenden Legislaturperiode insgesamt 13 Ordnungsrufe im Bundestag ausgesprochen. Dies teilte die Bundestagsverwaltung auf Anfrage der „Rheinischen Post“ mit.

Verteilung der Ordnungsrufe auf die Fraktionen

Zwölf der ordnungsrufe richteten sich an Abgeordnete der AfD, einer an einen Abgeordneten der Linken.

Gründe für die Ordnungsrufe

AfD-abgeordnete beschimpften Redner zwei Mal als „Linksextremisten“ und warfen anderen Parteien im Bundestag drei Mal vor, „Kartellparteien“ zu sein. Die meisten Ordnungsrufe erhielt der AfD-Abgeordnete Martin Reichardt, der insgesamt drei Mal zur Ordnung gerufen wurde. Gründe hierfür waren unter anderem die Zwischenrufe „Sie sind ein Vaterlandsverräter“ sowie die Bezeichnung einer Rednerin der Grünen als „Schwätzer“ während ihrer Rede.

Ordnungsruf gegen einen Abgeordneten der Linken

Während einer Rede von innenminister Alexander Dobrindt (CSU) wurde dieser durch einen Zwischenruf von Luigi Pantisano (Linke) der Lüge bezichtigt. Für diesen Zwischenruf erhielt der Abgeordnete einen Ordnungsruf von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU).


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