Warnung vor abgehängter Männergeneration
Bundesfamilien- und Bildungsministerin Karin Prien (CDU) hat vor den folgen einer abgehängten Generation junger Männer gewarnt. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ betonte sie die Gefahr, dass sich diese Männer als Verlierer empfinden und dadurch anfällig für autoritäre Weltbilder und extremistische Inhalte werden könnten. Prien forderte, dass die Politik die Bedürfnisse junger Männer stärker wahrnehmen müsse.
Herausforderungen in Bildung und Beruf
Prien wies auf die Situation in Großbritannien hin, wo es kaum noch eine Lohnlücke zwischen Männern und Frauen gebe. Dies sei jedoch nicht das Ergebnis erfolgreicher Gleichstellungspolitik, sondern darauf zurückzuführen, dass viele junge Männer die Schule nicht abschließen und daher seltener gut bezahlte Berufe finden.
Gesundheitliche und soziale Risiken
Die Ministerin hob hervor, dass Jungen häufiger von gesundheitlichen Problemen betroffen sind, eine höhere Selbstmordrate aufweisen und eher kriminell oder gewalttätig werden. Prien betonte,dass eine moderne gleichstellungspolitik nicht nur frauen,sondern auch Männer berücksichtigen müsse.











