Bauministerin will eigene Bundeswohnungsbaugesellschaft gründen

Verena Hubertz (Archiv)
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Bundesbauministerin Verena Hubertz plant die Gründung einer Bundeswohnungsbaugesellschaft, um den Wohnungsbau in Deutschland zu fördern

Gründung einer Bundeswohnungsbaugesellschaft

Bundesbauministerin Verena Hubertz plant die Gründung einer Bundeswohnungsbaugesellschaft, um den Wohnungsbau in Deutschland zu stärken. In einem interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ bezeichnete die SPD-politikerin diese Initiative als potenziellen „Gamechanger“. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) konzentriere sich derzeit auf die Versorgung von Bundesbeschäftigten, während eine neue gesellschaft breitere Bevölkerungsschichten erreichen solle.

Unterstützung durch Bundesfinanzminister

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hatte zuvor bei der Bertelsmann-Stiftung vorgeschlagen, dass der Bund künftig in großem Stil Wohnungen bauen solle. Dies erfordere die Gründung einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft.Bauministerin Hubertz erklärte,dass zur Umsetzung dieses Vorhabens eine Änderung des Grundgesetzes notwendig sei.

Reformgespräche und Zukunftspläne

Derzeit laufen Gespräche darüber, welche Reformen in Deutschland erforderlich sind. Hubertz betonte, dass ein umfassendes Reformpaket notwendig sei, das über die Gründung der Bundeswohnungsbaugesellschaft hinausgehe. Diese Gespräche sollen über den Sommer fortgesetzt werden.

SPD und Reformbedarf

Nach den enttäuschenden Ergebnissen der SPD bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz äußerte sich Hubertz auch zur innerparteilichen Situation. Sie kritisierte das Image der SPD als „Reformverhinderer“ und betonte die Notwendigkeit, kurzfristig Reformen umzusetzen. Langfristig müsse die Partei das Aufstiegsversprechen früherer Generationen erneuern, um den Bürgern ein gutes Leben zu ermöglichen.


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