kritik am wehrdienstmodernisierungsgesetz
Yannick Kiesel, politischer Geschäftsführer der „Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK), äußert scharfe Kritik an einer Regel des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes. Diese Regelung verlangt von Männern zwischen 17 und 45 Jahren eine Genehmigung der Bundeswehr für längere Auslandsaufenthalte. Kiesel sieht darin eine Vorbereitung zur Wiedereinführung der Wehrpflicht.
Aussagen der DFG-VK
„Wir kritisieren den entsprechenden Paragraphen im Wehrdienstmodernisierungsgesetz auf das Schärfste“, sagte Kiesel dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.Er betonte,dass diese Regelung nach Ansicht der DFG-VK auf mehr Zwang,Kontrolle und Militarisierung der Gesellschaft hinweise. Kiesel fügte hinzu, dass hier die Basis für eine vollständige Wehrpflicht geschaffen werde.
Zukünftige Entwicklungen
Die DFG-VK geht davon aus, dass in den kommenden Jahren eine sogenannte Bedarfswehrpflicht eingeführt wird. Der nun diskutierte Paragraph werde nicht nur bestehen bleiben, sondern auch verstärkt zur Anwendung kommen. Die Organisation lasse den Paragraphen juristisch prüfen. Die DFG-VK versteht sich als Interessenvertretung der Kriegsdienstverweigerer und betreut diese.



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