Reise des CIA-Chefs nach Moskau
CIA-Chef John Ratcliffe soll am dienstag zu Gesprächen nach Moskau gereist sein. Dies berichtete der US-Sender CBS unter Berufung auf „mit der Angelegenheit vertraute Quellen“.
Details zur Ankunft
Berichten zufolge landete ein US-Militärflugzeug vom Typ C-17 Globemaster III mit dem Rufzeichen RCH4555 am Morgen auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo. Diese Information stamme aus öffentlich einsehbaren Flugradardaten. Vor Ort wurde zudem eine US-Diplomatenkolonne gesichtet. Die Maschine startete offenbar in Riga, legte dort jedoch nur einen kurzen Zwischenstopp ein und kam ursprünglich aus den USA.
Reaktionen und Hintergrund
Der kreml erklärte zunächst, nichts von der Reise zu wissen. Auch CBS konnte keine weiteren Details liefern. Der Bericht weist darauf hin, dass es sich um Ratcliffes erste bekannte Reise nach Russland in seiner Funktion als CIA-Direktor handeln könnte. Er habe jedoch bereits zuvor Kontakt zu russischen Amtskollegen bei den Nachrichtendiensten gepflegt.
Rolle der CIA bei Gefangenenaustauschen
Die CIA spielte eine Rolle bei jüngsten Gefangenenaustauschen zwischen den USA und Russland. Dazu zählt die Freilassung der russisch-amerikanischen Doppelstaatsbürgerin Ksenia karelina im April 2025, deren Fall Ratcliffe persönlich ausgehandelt haben soll. der Geheimdienst war auch an einem Gefangenenaustausch im Jahr 2024 beteiligt, der die Freilassung des „Wall Street Journal“-Reporters Evan Gershkovich und des ehemaligen US-Marines Paul Whelan ermöglichte.



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