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Rückgabe von Kulturgütern an Polen am 01.12.2025
Vermischtes

Bundesregierung gibt Kulturgüter an Polen zurück

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat am Montag im Rahmen der deutsch-polnischen Regierungskonsultationen Kulturgüter an seine polnische Amtskollegin Marta Cienkowska übergeben. Nach Angaben der Bundesregierung handelt es sich um 73 Pergamenturkunden des Deutschen Ordens aus dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz sowie um den Kopf des Heiligen Jakobus des Älteren. Die Urkunden waren 1941 bei der Besetzung Polens durch die deutsche Wehrmacht aus dem Warschauer Hauptarchiv nach Deutschland gelangt

Konstantin von Notz (Archiv)
Politik Inland

Grünen-Fraktionsvize ruft zur Geschlossenheit im Umgang mit AfD auf

Von Notz fordert verstärkten Einsatz für Demokratie

Der stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Konstantin von Notz, hat nach dem Kurswechsel des Verbands der Familienunternehmer im Umgang mit der AfD zum verstärkten Einsatz für die Demokratie aufgerufen.

Verweis auf Verantwortung aus der Geschichte

Von Notz erklärte dem „Handelsblatt“, die Verantwortung aus der deutschen Geschichte und das Grundgesetz verpflichteten Behörden, Institutionen, Zivilgesellschaft, Unternehmen, Unternehmer und alle Bürger, den liberalen Rechtsstaat klar und proaktiv zu verteidigen. Dies gelte gegenüber autoritären, demokratiefeindlichen, intoleranten, rassistischen, antisemitischen und menschenfeindlichen Organisationen, Parteien und Bewegungen.

Reaktion auf Kurswechsel der Familienunternehmer

Zugleich begrüßte der Grünen-Politiker, dass der Verband der Familienunternehmer Abstand von einer Normalisierung des Umgangs mit der AfD genommen habe. Die Partei wird vom Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft

Christian von Stetten (Archiv)
Politik Inland

CDU-Politiker von Stetten kritisiert Bas scharf

In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gibt es Kritik an Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) wegen ihrer Äußerungen über Arbeitgeber in Deutschland.

Kritik aus der Unionsfraktion

Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Bundestag, Christian von Stetten (CDU), warf Bärbel Bas vor, zum „Kampf gegen Arbeitgeber“ aufzurufen. Dies sei mit dem Amt der Arbeitsministerin nicht vereinbar, sagte von Stetten der „Bild“-Zeitung (Dienstagsausgabe)

Panzer auf Lkw (Archiv)
Wirtschaft

Paritätischer fordert Sonderbesteuerung für Rüstungsgewinne

Paritätischer Gesamtverband fordert Sondersteuer für Rüstungsunternehmen

Angesichts des anhaltenden Booms bei der Produktion von Militärgütern fordert der Paritätische Gesamtverband von der Bundesregierung eine Sonderbesteuerung für Rüstungsunternehmen.

Vorschlag einer befristeten Übergewinnsteuer

Hauptgeschäftsführer Joachim Rock sprach sich in der Neuen Osnabrücker Zeitung für eine befristete Übergewinnsteuer aus. Diese solle finanzielle Spielräume für soziale Infrastruktur schaffen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken

Baustelle (Archiv)
Politik Inland

Hubertz will Deutschlandfonds für Wohnungsbau nutzen

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) fordert eine Entlastung des Wohnungsbaus durch den geplanten Deutschlandfonds. Dieser werde derzeit im Bundeswirtschaftsministerium und im Bundesfinanzministerium unter Beteiligung ihres Hauses erarbeitet. Der Deutschlandfonds könne ein Instrument sein, um Finanzierungen im Wohnungsbau zu erleichtern und privates Kapital zu mobilisieren, sagte Hubertz dem „Handelsblatt

Ukrainische Flagge (Archiv)
Politik Inland

Union hält ukrainischen Gebietsverlust für denkbar

Hardt hält Gebietsabtretungen der Ukraine für möglich

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), hält es für möglich, dass die Ukraine Gebiet an Russland abtreten wird, um einen Waffenstillstand zu erreichen. Hardt äußerte sich dazu in einem Interview mit den Sendern RTL und ntv.

Aussagen zu möglichem Friedensabkommen

Hardt erklärte, dass er sich Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland unter bestimmten Bedingungen vorstellen könne. Wörtlich sagte er, wenn es einen umfassenden Frieden geben würde und dies der entscheidende Punkt wäre, könne er sich vorstellen, dass man auch seitens der Ukraine darauf eingehe

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