SPD kritisiert Kanzler merz für Fokus auf Migranten
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vorgeworfen, im Bundestag beim Thema Gewalt gegen Frauen einseitig Migranten in den Fokus genommen zu haben. Miersch äußerte sich gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ und kritisierte die Antwort von Merz in der Regierungsbefragung als unangemessen.
Breitere Betrachtung gefordert
Miersch betonte, dass Gewalt gegen Frauen umfassend betrachtet werden müsse, anstatt sie auf eine Bevölkerungsgruppe wie Migranten zu verkürzen. Er erklärte, dass Merz ein tieferes Problem verkenne: „Gewalt gegen Frauen hat keine Herkunft oder Religion, sie ist ein Problem der Gesellschaft und muss auch so klar adressiert werden.“ Der Schutz der Opfer stehe im Vordergrund, unabhängig von der Herkunft der Täter.
Äußerungen von Merz im Bundestag
Merz hatte im Bundestag auf Fragen von Abgeordneten zur Gewalt gegen Frauen reagiert und die zunehmende Gewalt in der Gesellschaft, sowohl im analogen als auch im digitalen Raum, beklagt. Er behauptete, dass ein großer Teil dieser Gewalt von Zuwanderern ausgehe.











