Müller verschiebt Markteintritt in China
Die Drogeriekette Müller hat ihren geplanten Markteintritt in China vorerst verschoben. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen auf die Expansion in Europa. Dies bestätigte Müller dem „handelsblatt“ für die Freitagsausgabe.
Fokus auf Europa
ein Unternehmenssprecher erklärte, dass der Expansionsschwerpunkt nun auf Europa liege, insbesondere auf die neu erschlossenen Märkte Slowakei und Tschechien. Weitere europäische Länder werden derzeit bewertet.
Planungen für China
Die Planungen für den chinesischen Markt waren bereits konkret. Der Startpunkt der Expansion sollte das Wirtschafts- und Hightech-Viertel Pudong in Shanghai sein. Intensive Gespräche mit der dortigen Entwicklungsgesellschaft verliefen nach Angaben von Müller „offen und konstruktiv“. chu Tongzhou, Leiter der Müller-Aktivitäten in China, hatte auf einer Konferenz in Pudong bekanntgegeben, dass ein standort für den ersten Drogeriemarkt ausgewählt wurde und die Eröffnung für das vierte Quartal 2026 geplant war. insgesamt waren bis zu 500 Läden in China in den nächsten fünf Jahren vorgesehen.
Zukunftspläne
Das Investitionsvorhaben in China ist nun zurückgestellt, aber nicht vollständig beendet. Müller teilte mit, dass die Gespräche in Pudong derzeit nicht weitergeführt werden. Beide Seiten schließen jedoch nicht aus, zu einem späteren Zeitpunkt erneut in Kontakt zu treten, sollten sich neue Möglichkeiten ergeben.











