Forderung nach Flexibilisierung des Kündigungsschutzes
Die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Start-up-Verbands,verena Pausder,plädiert für eine Flexibilisierung des Kündigungsschutzes für arbeitnehmer mit höheren Einkommen. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erklärte sie, dass die Kosten für Fehlentscheidungen in Deutschland zu hoch seien.
Herausforderungen für Start-ups
Pausder betonte, dass insbesondere Start-up-Gründer in der Findungsphase oft vor der Herausforderung stünden, die falsche hochqualifizierte Person einzustellen.Dies könne zu erheblichen finanziellen und energetischen Belastungen führen, wenn eine Trennung notwendig werde. Ein Hauptproblem deutscher Start-ups sei, dass sie nicht genug Flexibilität hätten.
Vorschläge für junge Unternehmen
Die Unternehmerin spricht sich nicht für eine flächendeckende Abschaffung des Kündigungsschutzes aus, sondern schlägt eine spezielle Regelung für junge Unternehmen vor. Diese könnte an die Anzahl der Jahre nach der gründung gekoppelt werden. Im Start-up-Bereich gehe es um Talente, die leicht einen neuen arbeitgeber finden könnten. Selbst wenn dies nicht sofort gelinge, könnten sie mit ihrem bisherigen Gehalt einige Monate überbrücken.
Abfindungsregelung zur Entlastung
Pausder fordert zudem eine klar definierte Abfindungsregel,um langwierige Kündigungsschutzklagen zu vermeiden. Diese Verfahren führten oft zu vorhersehbaren Ergebnissen und verursachten unnötige Kosten und Aufwand für Betroffene, Unternehmen und Gerichte.










