Ricarda Lang fordert klare Positionierung von Bundeskanzler Merz
Die ehemalige Grünen-Chefin Ricarda Lang hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aufgefordert, sich im Fall Collien Fernandes klar zu positionieren. In einem Interview mit den Sendern RTL und ntv betonte Lang, dass Merz als Bundeskanzler Verantwortung dafür trage, ob Frauen sich in Deutschland sicher fühlen können, sowohl auf der Straße als auch im Internet.
Kritik an Defiziten beim Schutz vor digitaler Gewalt
Lang kritisierte Defizite beim Schutz von Frauen vor digitaler Gewalt. Sie äußerte, dass der Rechtsstaat in diesem Bereich versage und forderte, dass der Bundeskanzler das Thema nicht ignorieren solle. Sie erwarte von Merz, dass er sich solidarisch zeige und Gesetze auf den Weg bringe, die Frauen besser schützen.
10-Punkte-Plan gegen digitale Gewalt
Gemeinsam mit 250 prominenten Frauen hat lang einen 10-Punkte-Plan gegen digitale sexualisierte Gewalt vorgelegt. Dieser fordert schärfere Gesetze gegen Deepfakes, mehr Schutz für Opfer und eine größere Verantwortung für Internetplattformen.











