Streik bei der Deutschen Presse-Agentur
Die Dienstleistungsgewerkschaft verdi hat die rund 800 Beschäftigten der Deutschen Presse-Agentur (dpa) für Freitag zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. betroffen sind die Nachrichtenagentur selbst, ihre Landesbüros, der Berliner Newsroom sowie die dortigen Tochtergesellschaften, wie die Gewerkschaft mitteilte.
Hintergrund des Streiks
Mit dem Warnstreik möchte Verdi Bewegung in die ins Stocken geratenen Tarifverhandlungen bringen.Diese werden gemeinsam mit dem deutschen Journalisten-Verband (DJV) und der dpa-Geschäftsführung geführt. Verdi-Verhandlungsführer Matthias von Fintel bezeichnete den Streiktag als „historisch“,da es die erste ganztägige arbeitsniederlegung in der Geschichte der dpa sei. Zuvor hatte es 2019 nur eine zweistündige Arbeitsniederlegung gegeben.
Forderungen und Angebote
Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung der Gehälter um einen monatlichen Festbetrag von 250 Euro für 2026 und eine Erhöhung um 2,5 Prozent für 2027 mit einer Laufzeit von 18 Monaten.Das letzte Angebot der dpa-Geschäftsführung sah für 2026 eine prozentuale Erhöhung um 2,3 Prozent oder alternativ eine Erhöhung der Gehälter um 110 Euro vor, sowie eine Erhöhung um 2,5 Prozent für 2027. In den letzten beiden Verhandlungsrunden, zuletzt am 17. März, gab es keine neuen Angebote von der dpa. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 27. März in Berlin angesetzt.











