Neues Sozialstaatsbündnis in Deutschland gegründet
In Deutschland haben sich 14 zivilgesellschaftliche Organisationen zu einem neuen Sozialstaatsbündnis zusammengeschlossen. Ziel des Bündnisses ist ein starker und zukunftssicherer Sozialstaat, wie am Dienstag in Berlin mitgeteilt wurde.
Kritik an aktueller Debatte
Das Bündnis kritisiert die aktuelle politische Debatte, in der der Sozialstaat oft als unfinanzierbar oder als reiner Kostenfaktor dargestellt werde. Die Initiative setzt dem eine „positive, faktenbasierte Perspektive“ entgegen und betont, dass der Sozialstaat nicht nur finanzierbar, sondern essenziell für sozialen Frieden, wirtschaftliche Teilhabe und demokratische Stabilität sei.
Forderungen an die Bundesregierung
Das Bündnis fordert von der bundesregierung, die ökologische Transformation sozial gerecht zu gestalten. Es wird eine besorgniserregende Entwicklung beobachtet, bei der immer mehr Menschen das Vertrauen in öffentliche Institutionen verlieren. Die Organisationen wollen den Druck auf die Politik erhöhen, um die Rolle des Sozialstaats für soziale Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu betonen.
Mitglieder des Bündnisses
Zu den Mitgliedern des Bündnisses zählen der arbeiter-Samariter-Bund Deutschland,die Arbeiterwohlfahrt,der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland,der Deutsche Caritasverband,der Deutsche Gewerkschaftsbund,der Deutsche Mieterbund,der paritätische Gesamtverband,die Diakonie deutschland,die IG Metall,der SoVD,der Sozialverband VdK,die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi,die Volkssolidarität und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.











