Rückgang der Nachfrage nach USA-reisen
Die deutsche Reisewirtschaft verzeichnet einen deutlichen Rückgang der Nachfrage nach Reisen in die Vereinigten Staaten. Grund dafür sind Übergriffe der US-Polizeibehörde ICE und geplante Verschärfungen der Einreisebedingungen.
Aussagen des Deutschen Reiseverbands
Albin Loidl, Präsident des Deutschen Reiseverbands (DRV), erklärte gegenüber der „Welt am Sonntag“, dass die Vorausbuchungen für USA-Reisen im zweistelligen Prozentbereich zurückgegangen sind. er betonte, dass es eine Verunsicherung darüber gebe, wie sich die Einreisebedingungen in die USA entwickeln könnten. zudem äußerte er Bedenken bezüglich der Inflation im Land. „Die momentane Nachfrageschwäche hat nicht nur mit der politischen und gesellschaftlichen Situation in den USA zu tun, sondern auch mit der Frage: Kann ich mir einen urlaub dort überhaupt noch leisten?“, so Loidl.
Reisehinweise des Auswärtigen Amts
Das Auswärtige amt rät seit den tödlichen Schusswaffeneinsätzen von ICE-Sicherheitskräften zu Vorsicht in der Nähe von Protesten. Auch die Reisehinweise bezüglich der Einreisekontrollen wurden bereits angepasst.











