Dax-Start am dienstag
Der Dax ist am Dienstagmorgen schwächer in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 uhr wurde der leitindex mit rund 24.935 Punkten berechnet, was einem Rückgang von 0,2 Prozent gegenüber dem Schlussniveau vom Vortag entspricht.
Marktanalyse
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, erklärte, dass es den Anlegern derzeit schwerfalle, sich ein klares Bild über die Gesamtsituation an den Finanzmärkten zu machen. „Ihre Handelsaktivitäten gleichen deshalb einem Vortasten und vorsichtigen Positionieren in den defensiven Branchen“, sagte Lipkow. Neben bekannten Themen wie dem Zollstreit und dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran flammen immer wieder Sorgen über die Auswirkungen der KI-Technologie auf.
Einfluss der KI-Technologie
In New York gab es starke Verkäufe bei Software- und Cybersicherheitsunternehmen. Investoren können derzeit kaum abschätzen, wie groß der einfluss auf das operative Geschäft sein wird. Das Thema bleibt ein Belastungsfaktor für den Bullenmarkt an der Wall Street.
Handelsaktivitäten in Asien
In Asien lag der Fokus auf Japan und China nach den Feiertagen. Die Investoren dort ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und verhalfen den Indizes zu Gewinnen. Die Dynamik dürfte sich jedoch nur begrenzt auf den europäischen Handel übertragen.
Aktienbewegungen
Nach Kursabschlägen bei zyklischen Automotive-Unternehmen zeigten sich Schnäppchenjäger und kauften selektiv aktien von VW, Mercedes-Benz und BMW. Die Zahlen von Fresenius Medical Care wurden mit einem Kursabschlag quittiert, da der Ausblick verhalten bleibt.
Währungs- und Rohstoffmärkte
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1790 US-Dollar. Der Goldpreis ließ deutlich nach, mit 5.172 US-Dollar pro Feinunze (-1,1 Prozent). Der Ölpreis stieg, ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete 71,49 US-Dollar.











