Verbesserte stimmung in der deutschen Exportwirtschaft
Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hat sich im Februar verbessert. Die Ifo-exporterwartungen stiegen auf +2,6 Punkte, nachdem sie im Januar bei -0,8 Punkten lagen. Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef des Ifo-instituts, erklärte: „Die Exportwirtschaft startet mit etwas Rückenwind ins neue Jahr.“ Er betonte jedoch, dass von einer breit angelegten und dynamischen Erholung noch keine Rede sein könne.
Branchenentwicklung
Besonders optimistisch blicken die hersteller von elektronischen und optischen erzeugnissen auf das Auslandsgeschäft. Auch in der Automobilbranche zeigt sich ein stabiles Exportgeschäft, die Erwartungen stiegen erneut. Bei den Herstellern von Nahrungsmitteln und Möbeln drehten die Erwartungen in den positiven Bereich, die Auslandsumsätze sollen steigen. Im metallbereich verbesserte sich der Indikator, jedoch werden die Exporte derzeit als konstant eingeschätzt. Rückläufige Ausfuhren erwarten das Papiergewerbe, die Druckindustrie sowie die Chemische Industrie.
Unsicherheiten durch US-Zollpolitik
Wollmershäuser äußerte Bedenken hinsichtlich der jüngsten Entscheidungen zur US-Zollpolitik: „Wenn sich Zollregelungen ständig ändern, erschwert das die Planung für die Unternehmen.“ Diese Unsicherheiten könnten die Exportaussichten beeinflussen.











