Karoline Schuch über ihre ostdeutschen Wurzeln
Schauspielerin Karoline Schuch hat ein zwiegespaltenes Verhältnis zu ihren ostdeutschen Wurzeln. „Ich habe das gefühl, dass sich alles viel unsicherer anfühlt als in meiner Jugendzeit“, sagte die 44-Jährige den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die kommenden landtagswahlen in zwei ostdeutschen Bundesländern erfüllen sie mit Sorge. Gleichzeitig sei sie hoffnungsvoll, dass ein guter Weg gefunden werden könne.
Erfahrungen und Gemeinschaft
Schuch, die bis zu ihrem 18. Lebensjahr in der DDR lebte, betonte die Bedeutung der Gemeinschaft. „In Mecklenburg-Vorpommern erlebe ich zum Beispiel viele kleine Initiativen, die mehr Gemeinschaft stiften“, erklärte die Schauspielerin. An solchen Begegnungen merke man, dass der Dissens in der Gesellschaft nicht so groß sei. Bei Treffen mit menschen aus Ostdeutschland spüre sie oft eine besondere Verbundenheit.
Kritik und Reflexion
Trotz dieser Verbundenheit hadert Schuch mit der „Ostdeutsch-Tümelei“.sie sei sich bewusst, wie viel Unrecht in der DDR geschehen sei.










