erzeugerpreise im Januar 2026
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im Januar 2026 um 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Im Vergleich zum Dezember 2025 fielen die Preise um 0,6 Prozent.
Einfluss der Energiepreise
Hauptursache für den Rückgang waren die niedrigeren Energiepreise. Energie war im Januar 2026 um 11,8 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat und um 3,2 Prozent günstiger als im Dezember 2025. Besonders stark sanken die Preise für Erdgas, das über alle Abnehmergruppen hinweg um 13,7 Prozent günstiger war als im Januar 2025. Auch die Preise für elektrischen Strom fielen um 11,2 Prozent, während Fernwärme nur leicht um 0,3 Prozent günstiger war.
Veränderungen bei Mineralölerzeugnissen
Die Preise für Mineralölerzeugnisse sanken im Vergleich zum Januar 2025 um 8,0 Prozent, stiegen jedoch gegenüber Dezember 2025 um 2,8 Prozent. Dies ist auf die gestiegenen Kosten für CO2-Zertifikate zurückzuführen. leichtes Heizöl war 11,9 Prozent günstiger als im Januar 2025, aber 6 Prozent teurer als im Dezember 2025. Kraftstoffe kosteten 0,3 Prozent mehr als im Januar 2025 und 7,5 Prozent mehr als im Dezember 2025.
Entwicklung bei Investitions- und Gebrauchsgütern
Die Preise für Investitionsgüter stiegen um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und um 0,6 Prozent gegenüber Dezember 2025. Maschinen verteuerten sich um 1,7 Prozent, während Kraftwagen und Kraftwagenteile um 1,2 Prozent teurer wurden. Gebrauchsgüter kosteten 2,1 Prozent mehr als im Januar 2025 und 0,7 Prozent mehr als im Dezember 2025.
Verbrauchsgüter und Vorleistungsgüter
Verbrauchsgüter waren 0,2 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat und 0,4 Prozent günstiger als im Dezember 2025.Besonders die Preise für Butter (-43,7 Prozent) und Schweinefleisch (-14,1 Prozent) sanken deutlich, während Rindfleisch (+24,5 Prozent) und Kaffee (+14,7 Prozent) teurer wurden. Die Preise für Vorleistungsgüter stiegen um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und um 0,9 Prozent gegenüber Dezember 2025. Metalle verteuerten sich um 6,6 Prozent, insbesondere Edelmetalle (+68,2 Prozent) und Kupfer (+19,7 prozent).
Weitere Preisentwicklungen
holz und Holzprodukte waren um 7,0 prozent teurer, darunter Nadelschnittholz (+14,6 Prozent) und Laubschnittholz (+2,0 Prozent). Pellets, briketts und Scheite verteuerten sich um 41,6 Prozent. Die Preise für Glas und Glaswaren stiegen um 3,8 Prozent, während chemische Grundstoffe (-2,4 Prozent) und Papierprodukte (-1,0 Prozent) günstiger wurden. Futtermittel für Nutztiere (-8,3 Prozent) und Getreidemehl (-5,0 Prozent) kosteten ebenfalls weniger als im Januar 2025.











