Unterstützung für wirtschaftspolitischen Ansatz
Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat den wirtschaftspolitischen Ansatz von Bundeskanzler Friedrich Merz im Streit mit Frankreich über die Steigerung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit unterstützt. Grimm äußerte sich vor dem EU-Sondergipfel gegenüber der „Rheinischen Post“.
Positionen im Streit
Grimm erklärte, Frankreich setze auf mehr Protektionismus, während Deutschland auf deregulierung und Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen plädiere. Ziel sei es, Wachstum in neuen Technologiefeldern zu fördern. „Es kann nicht gelingen, den Wettbewerb aus China durch Subventionen und Zölle zu bekämpfen“, sagte Grimm. Sie betonte, dass China bei der Produktion von Gütern auf Augenhöhe mit Deutschland und Europa sei.
Forderungen für Europa
Grimm forderte, die Rahmenbedingungen für Innovationen in Deutschland zu schaffen, um diese in Wertschöpfung und Wachstumspotenzial zu übersetzen. „Wir müssen in neuen Technologiefeldern punkten und dort die Technologieführerschaft übernehmen“, so Grimm.Sie betonte die Notwendigkeit von weniger und besserer Regulierung, Forschung, Exzellenz und einer Stärkung der Bildungssysteme.
EU-Sondergipfel in Belgien
In Belgien treffen sich die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten,um einen Konsens zu finden,wie Europa im globalen Wettbewerb bestehen kann.











