immobilienpreise in deutschland steigen 2025
Die Immobilienpreise in Deutschland sind 2025 um 4,0 Prozent gestiegen, nachdem sie 2024 um 1,8 Prozent zugenommen hatten. Dies geht aus dem Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP) hervor, der zum Jahresende 2025 einen Wert von 185,6 Punkten erreichte. In allen vier Quartalen des Jahres 2025 wurden Preisanstiege verzeichnet, zuletzt um 1,0 Prozent vom dritten zum vierten Quartal.
Entwicklung von Wohn- und Gewerbeimmobilien
Der Anstieg des index war stärker auf die Entwicklung der Wohnimmobilienpreise zurückzuführen. Wohnobjekte verteuerten sich laut VDP um 4,2 prozent im Vergleich zum Abschlussquartal 2024, während die Gewerbeimmobilienpreise um 3,5 Prozent stiegen. Gegenüber dem dritten Quartal 2025 legten die Preise für Wohn- und Gewerbeimmobilien um 1,0 Prozent bzw. 0,9 Prozent zu.
Marktdaten und Preisentwicklung
die dem Index zugrunde liegenden Daten werden seit 2010 quartalsweise erhoben und basieren auf Transaktionsdaten aus Immobilienfinanzierungen von über 700 Kreditinstituten. die Preisentwicklung von Mehrfamilienhäusern trieb den Anstieg der Wohnimmobilienpreise um 4,2 Prozent. Im Vorjahresvergleich verteuerten sich Mehrfamilienhäuser um 5,3 Prozent, während selbst genutztes Wohneigentum um 3,0 Prozent stieg.
Wohnraumknappheit und Mieten
Die Knappheit an Wohnraum führte zu steigenden Neuvertragsmieten in Mehrfamilienhäusern, die sich um 3,5 Prozent im Vergleich zum Schlussquartal 2024 erhöhten. Da das Mietwachstum nicht mit dem Preisanstieg Schritt halten konnte, sanken die Renditen um 1,7 Prozent.
Entwicklung in den „Top 7“-Städten
In den „top 7“-Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart stiegen die Wohnimmobilienpreise um durchschnittlich 4,7 Prozent im Vergleich zum Schlussquartal 2024. Frankfurt am Main verzeichnete mit 5,7 Prozent die höchste Wachstumsrate. die Neuvertragsmieten stiegen in diesen Städten um durchschnittlich 3,5 Prozent.
Gewerbeimmobilienpreise und Mieten
Die Preise der von Banken finanzierten Gewerbeimmobilien stiegen um 3,5 Prozent im Jahresvergleich.Büroimmobilien verteuerten sich um 3,9 Prozent, während Einzelhandelsimmobilien um 2,3 Prozent zulegten. Die Neuvertragsmieten für Büroobjekte stiegen um 3,3 Prozent,während die für Einzelhandelsimmobilien um 1,8 Prozent zunahmen. Die renditen sanken bei Büros um 0,6 prozent und bei Handelsobjekten um 0,5 Prozent.











