reise von Bundeskanzler Merz in die Golfregion
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seine Reise in die Golfregion angetreten. Der Koalitionspartner SPD begrüßt die Besuche in Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Stimmen aus der SPD
Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, betonte die Notwendigkeit strategischer resilienz in einer multipolaren Welt. Er kritisierte, dass die regelbasierte Ordnung durch Russland und den ehemaligen US-Präsidenten Trump beeinträchtigt wurde. Ahmetovic forderte eine realistische Außenpolitik und betonte die Bedeutung von Resilienz und Souveränität für Europa.
Kooperation mit den golfstaaten
Ahmetovic sieht in der Zusammenarbeit mit den golfstaaten große Chancen, insbesondere beim Import von grünem Wasserstoff, der Vertiefung der Handelsbeziehungen und diplomatischen bemühungen zur Stabilisierung angrenzender Regionen. Er betonte, dass die Reise des Bundeskanzlers nicht auf Waffendeals reduziert werden sollte, sondern auch wirtschaftliche Zusammenarbeit, Investitionen, den Ausbau grüner Energie und Sicherheitskooperationen umfassen müsse.











