Empfang im Kanzleramt
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfing am Dienstag rund 140 Karnevalisten aus allen Bundesländern im Kanzleramt. Dabei äußerte er: „Mensch, ginge es doch hier immer so fröhlich zu.“
Persönliche Verbindung zum Karneval
Merz erklärte seine Verbindung zum Karneval mit seinem Geburtstag am 11.11.1955 und einer rheinischen Großmutter aus Andernach. Er erinnerte an seine Geburtstagsfeiern mit Schnapszahlen: Am 11.11.77 wurde er 22,am 11.11.88 dann 33 Jahre alt und am 11.11.99 wurde er 44.“Kann das einer von Ihnen toppen? – Na,sehen Sie!“,scherzte Merz. Der Jahrhundertwechsel habe jedoch die Serie der Schnapszahlen beendet.
Karneval und Schützenfeste
Merz betonte, dass er aus dem kurkölnischen Sauerland stamme und somit sowohl Karneval als auch Schützenfeste erleben könne. „Das haben die meisten von Ihnen nicht. Insofern sind Sie hier heute genau am richtigen Ort“, sagte er zu den Karnevalisten.
Fröhlichkeit ins Kabinett bringen
Der kanzler kündigte an, Teile des Bundeskabinetts zu sehen und „ein bisschen von der Fröhlichkeit mit in die Sitzung nehmen, die Sie heute in das Kanzleramt bringen“. Am Tag der Weiberfastnacht werde er in der Nähe von Brüssel über die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie sprechen. dies sei nicht seine Terminidee gewesen, so Merz. „Ich wäre an dem Tag eigentlich ganz gerne auch karnevalsmäßig ein bisschen unterwegs gewesen. Der einzige Vorteil, der sich unmittelbar für mich ergibt: Ich rette meine Krawatte.“











