Bundesgesundheitsministerin weist Vorschläge zur streichung von Zahnarztleistungen zurück
Bundesgesundheitsministerin nina Warken (CDU) hat die Forderungen des CDU-Wirtschaftsrates,Zahnarztleistungen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu streichen,entschieden zurückgewiesen.“die forderung,Zahnbehandlungen aus dem Leistungskatalog der GKV zu streichen,wird nicht umgesetzt“,erklärte sie am Montag. Sie betonte, dass dies eine abkehr vom Kerngedanken des Solidarsystems wäre und dem Ziel der Prävention widerspreche.
Kritik aus verschiedenen politischen Lagern
Der Vorschlag des CDU-Wirtschaftsrates stieß parteiübergreifend auf Kritik. Der rheinland-pfälzische CDU-Spitzenkandidat gordon Schnieder bezeichnete die Forderung als „absurd“ und warnte davor, dass viele Bürger verunsichert würden, ob sie künftig Zahnarztbesuche privat finanzieren müssten. Andreas Audretsch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, kritisierte die Forderung ebenfalls scharf. Er sagte der „rheinischen Post“, dass die Union arbeitende Menschen demütige und dass die Streichung von Zahnarztleistungen die Gesellschaft spalte.











