Verteidigung von Verkürzungen in der politischen Kommunikation
Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek verteidigt den Einsatz von Verkürzungen und Zuspitzungen in der politischen Auseinandersetzung,insbesondere in sozialen Medien. Im Gespräch mit dem „Spiegel“ betonte sie, dass der Unterschied zwischen linkem und rechtem Populismus in den zugrunde liegenden inhalten liege. „Wir arbeiten mit Fakten, wir können alles, was wir sagen, auch belegen“, erklärte Reichinnek. Sie betonte, dass ihre Kritik zwar oft scharf sei, jedoch niemanden beleidige oder herabsetze.
Erreichbarkeit der Wähler
Reichinnek äußerte, dass sich die menschen nicht rund um die Uhr mit Politik beschäftigten. Daher sei es wichtig, sie auf einfache Weise für politische ideen zu gewinnen.“Dann schildere ich verkürzt, was ich als Problem sehe – und ebenso knapp, was ich als Lösung anbiete“, sagte sie. Sie betonte jedoch, dass viele Themen nicht schnell gelöst werden könnten, wie etwa die Probleme beim bezahlbaren Wohnen.
Zwischenrufe im bundestag
Im „Spiegel“ verteidigte Reichinnek auch Zwischenrufe aus ihrer Fraktion im Bundestag. Sie verwies auf einen vorfall, bei dem ein Abgeordneter das Wort „Lüge“ rief, weil eine Unwahrheit am Rednerpult verkündet worden sei. Reichinnek erklärte weiter: „Manchmal muss man einen Nazi eben auch im Bundestag einen Nazi nennen“, insbesondere wenn menschenverachtende Aussagen gemacht würden.











