Durchsuchungen im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen frühere Baywa-Vorstände
Die Ermittlungen im Fall Baywa haben zu weiteren Maßnahmen der Strafverfolgungsbehörden geführt. Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ haben Staatsanwälte am Mittwoch umfangreiche Durchsuchungen vorgenommen und dabei Material sichergestellt. ein Staatsanwalt bestätigte der Zeitung, dass es „im Rahmen der Ermittlungen im Zusammenhang mit der Baywa AG zu Durchsuchungen in Privaträumen von Beschuldigten gekommen“ sei. Weitere Angaben machte die Staatsanwaltschaft mit verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht.
Gegenstand der Ermittlungen
Verdacht auf falsche Darstellung der Lage
Den früheren Angaben zufolge richten sich die Ermittlungen derzeit gegen ehemalige Mitglieder des vorstands der Baywa. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob die Lage des Krisenkonzerns im Jahr 2024 falsch dargestellt worden ist und ob die Bilanzen geschönt wurden.
Reaktion von Baywa
Ein Sprecher der Baywa erklärte gegenüber der „Süddeutschen zeitung“: „Die Baywa kooperiert weiterhin vollumfänglich mit der Staatsanwaltschaft.“ Er äußerte sich nicht inhaltlich zu dem Verfahren.
Nach den bisherigen Informationen gab es keine Durchsuchungen in den Büroräumen der Baywa selbst, sondern ausschließlich in den Privaträumen der Betroffenen.











