Kritik von Armin Laschet an schwarz-roter Bundesregierung
Der frühere CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat den Ministern der schwarz-roten Bundesregierung mangelnde Eigenständigkeit vorgeworfenLaschet kritisiert fehlende Eigenständigkeit von Regierungsministern
Armin Laschet, früherer CDU-Vorsitzender und Kanzlerkandidat der Union bei der Bundestagswahl 2021, hat den Ministern der schwarz-roten Bundesregierung mangelnde Eigenständigkeit vorgeworfen. Fachminister fühlten sich zu wenig verpflichtet, Probleme eigenständig zu lösen, sagte Laschet den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).
Forderung nach stärkerer Rolle der Fachminister
Laschet erklärte,es fehle die Mentalität,dass Fachminister ein Problem lösten,ohne den Kanzler einzubeziehen. Daher müsse Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) als Regierungschef immer wieder intervenieren. Er wünsche sich eine Regierung, in der die Fachminister ihre Arbeit machten und gemeinsam das Land wieder wettbewerbsfähig und wirtschaftlich stärker machten.Die Bundesregierung müsse innenpolitisch und wirtschaftspolitisch mehr bewegen. Das könnten auch eine Wirtschaftsministerin, ein Finanzminister oder eine Arbeitsministerin leisten, sagte Laschet mit Blick auf Katherina Reiche (CDU), Lars Klingbeil und Bärbel Bas, die beide die SPD führen.
Reformen und historische Bezüge
Laschet betonte, die nötigen Reformen müssten jetzt kommen. Er erinnerte daran, dass große Rentenreformen früher mit Fachministern wie Norbert Blüm (CDU) verbunden gewesen seien und nicht mit dem Kanzler.
Bewertung der Rolle von Friedrich Merz
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag bezeichnete Friedrich Merz als „im Moment“ richtigen Kanzler. Merz bringe internationale Erfahrung mit und habe einen starken Auftritt. In Außenpolitik sei nach Laschets Worten „keine Minute zu viel“ investiert.











