CDU-Politiker Schulze fordert Berücksichtigung ostdeutscher Rentner
CDU-Präsidiumsmitglied Sven Schulze verlangt vor der Klausur des CDU-Bundesvorstands in Mainz eine besondere Berücksichtigung ostdeutscher Rentner in der geplanten Rentenreform. Der Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt sagte dem „Stern", wichtig sei ihm, dass die Kommission die Unterschiede zwischen Ost und West beachteSchulze fordert Berücksichtigung ostdeutscher Rentner bei Rentenreform
Vor der Klausur des CDU-Bundesvorstands in Mainz hat CDU-Präsidiumsmitglied Sven Schulze eine besondere Berücksichtigung ostdeutscher Rentner bei der geplanten Rentenreform verlangt. Der Wirtschaftsminister von Sachsen-anhalt sagte dem Magazin „Stern“, wichtig sei ihm, dass die Kommission die Unterschiede zwischen Ost und West beachte.
Unterschiede zwischen Ost- und westrenten
In Ostdeutschland lebe eine Vielzahl der Rentner allein von der staatlichen Altersrente, erklärte Schulze.Im Westen hätten hingegen deutlich mehr Menschen Betriebsrenten und zudem länger privat vorgesorgt. Eine Rentenreform dürfe den Osten nicht schlechter stellen, betonte der Politiker.
Schulze ist Spitzenkandidat der CDU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September.
Flexible Erhöhung des Renteneintrittsalters
Lebensarbeitszeit als Maßstab
offen zeigte sich Schulze für eine flexible Erhöhung des Renteneintrittsalters. Er habe große Sympathie für ein flexibles Renteneintrittsalter anhand der lebensarbeitszeit, sagte er.Er selbst sei erst nach dem Studium mit 26 Jahren in das Erwerbsleben eingestiegen. Dafür solle nicht dasselbe rentenalter gelten wie für Menschen, die bereits mit 16 Jahren auf dem Bau oder in der Landwirtschaft angefangen hätten.
Forderung nach Arbeitspflicht für junge Bürgergeldempfänger
Für den Fall seiner Wahl zum Ministerpräsidenten von sachsen-Anhalt im September kündigte Schulze an, sich für die einführung einer Arbeitspflicht für junge, gesunde Bürgergeldempfänger einzusetzen. Er halte eine Arbeitspflicht für richtig und werde das Modell als Ministerpräsident unterstützen, sagte er.
Leistungsempfänger müssten nach seinen Worten auch selbst etwas leisten. Dies könne dadurch geschehen, dass sie sich qualifizieren, sich aktiv eine Arbeit suchen oder gemeinnützig arbeiten.











