Warnung vor Wettbewerbsproblemen bei Künstlicher Intelligenz
Kartellamtspräsident Andreas Mundt warnt vor Wettbewerbsproblemen bei Künstlicher Intelligenz. Big Tech sei auf fast allen Ebenen der Technologie stark. Problematisch seien Cloud, Datenzugang und Kapital, sagte Mundt dem „HandelsblattWarnung vor Wettbewerbsproblemen bei Künstlicher Intelligenz
Kartellamtspräsident Andreas Mundt warnt vor Wettbewerbsproblemen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Große Technologiekonzerne seien auf fast allen Ebenen der Technologie stark, sagte er dem „Handelsblatt“.
Marktmacht großer Technologiekonzerne
Starke Position bei Cloud, Datenzugang und Kapital
Problematisch seien insbesondere die Bereiche Cloud, Datenzugang und Kapital, so Mundt. Google verfüge mit der Internetsuche und YouTube über eine sehr große Datenbasis. Auch Meta habe mit Plattformen wie Facebook umfangreiche Datenzugänge.
Echten Wettbewerb gebe es nach Ansicht von Mundt derzeit nur bei den Basismodellen. Diese seien die Grundlage für Anwendungen wie chatgpt oder NotebookLM.
Forderung nach besseren Rahmenbedingungen in Europa
als Reaktion forderte Mundt, die ökonomischen rahmenbedingungen in Europa zu verbessern. es gebe Wettbewerbsprobleme, die Märkte müssten so weit wie möglich offengehalten werden. Nicht alle Probleme ließen sich jedoch mit dem Wettbewerbsrecht lösen.Um die Finanzierung von Start-ups zu erleichtern, helfe nach seinen Worten beispielsweise nur eine Kapitalmarktunion in der EU.
Auswirkungen von Regulierung wie AI Act und DSGVO
Mundt warnte, dass Vorhaben wie der AI Act bestehende Marktstrukturen zementieren könnten. Eine derartige Regulierung sei wichtig, um Vertrauen zu schaffen und Risiken zu kontrollieren. Gleichzeitig müsse sehr genau darauf geachtet werden,dass solche Regeln nicht unbeabsichtigt marktstrukturen verfestigten.
Als Beispiel nannte Mundt die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).Diese sei für kleinere Anbieter deutlich schwerer umzusetzen als für große Unternehmen.











